Wechseljahre – das eigene Gleichgewicht wiederfinden
Die Wechseljahre sind ein natürlicher Lebensabschnitt, in dem sich vieles verändert – körperlich, emotional und oft auch mental. Viele Frauen berichten, dass sie sich nicht mehr wie gewohnt fühlen, dass das „alte Ich“ ein Stück weit verloren scheint. Schlafstörungen rauben Energie, trockene Schleimhäute oder ein Rückgang der Libido können das Wohlbefinden einschränken, und oft zeigt sich eine deutliche Erschöpfung, die sich nicht einfach durch mehr Ruhe aufholen lässt.
Häufig kommt auch eine Gewichtszunahme hinzu, besonders um den Bauch herum – der sogenannte „Meno-Belly“ –, obwohl Ernährung und Bewegung unverändert bleiben. Stimmungsschwankungen, innere Unruhe oder ein Gefühl der Überforderung begleiten diese Phase bei vielen Frauen.
Ziel einer begleitenden, ganzheitlichen Therapie kann sein, diese Beschwerden zu lindern, das Wohlbefinden wieder zu stärken und den Körper auf seinem individuellen Weg durch die Peri- und Postmenopause zu unterstützen. Jede Frau erlebt diese Zeit einzigartig, weshalb eine HRT immer individuell auf Anamnese, Lebensgeschichte und persönliche Bedürfnisse abgestimmt werden sollte.
HRT als präventive Maßnahme für die langfristige Gesundheit
Hormone beeinflussen nicht nur Zyklus, Stimmung und Energie, sondern auch viele Bereiche der Gesundheit im Alter.
Eine individuell angepasste Hormonbalance könnte potenziell dazu beitragen, Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose, Demenz oder andere altersbedingte Veränderungen zu reduzieren. Auch Stoffwechsel, Muskelfunktion, Hautelastizität und kognitive Leistungsfähigkeit werden durch Hormone gesteuert, weshalb ihre optimale Balance ein wichtiger Baustein für ein gesundes, aktives Altern sein kann.
HRT ist immer individuell zu betrachten: Die Entscheidung für eine Therapie sollte auf Anamnese, Lebensgeschichte und persönlichen Risikoprofilen basieren und für jede Frau einzigartig bewertet und angewendet werden.